Grundlagen

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist in Deutschland eine relativ seltene Tumorerkrankung. Nur drei Prozent aller Krebserkrankungen sind Pankreaskarzinome. Etwa 6.600 Frauen und 6.300 Männer sind pro Jahr betroffen (Deutsche Krebsgesellschaft e. V., 2009).

Damit nimmt Bauchspeicheldrüsenkrebs bei Männern den achten Platz und bei Frauen den neunten Platz in der Statistik der häufigsten Krebsneuerkrankungen ein. Wissenschaftler rechnen allerdings damit, dass die Zahl der durchschnittlichen Neuerkrankungen im Zuge des demografischen Wandels deutlich steigen wird. Denn die Wahrscheinlichkeit, an Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken, nimmt mit dem Alter zu. Frauen erhalten die Diagnose durchschnittlich mit 76 Jahren, Männer mit 69 Jahren (Robert-Koch-Institut: Krebs in Deutschland 2003-2004. Häufigkeiten und Trends. 2008). Das Pankreaskarzinom ist eine ernst zu nehmende und schwerwiegende Erkrankung mit einer hohen Sterblichkeit. Es ist die vierthäufigste Krebstodesursache bei Männern und Frauen (Robert-Koch-Institut: Krebs in Deutschland 2003-2004. Häufigkeiten und Trends. 2008). Der Grund: Die Erkrankung wird oft erst entdeckt, wenn der Tumor bereits Metastasen in anderen Organen gebildet hat und nicht mehr heilbar ist.