Was sagt der Experte?

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»Patienten aktiver einbinden«

Prof. Oliver Rick
Klinik Reinhardshöhe, Bad Wildungen

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Rehabilitation

Nach der Therapie haben Patienten in der Regel Anspruch auf Leistungen im Rahmen der Rehabilitation. Eine onkologische Rehabilitation kann stationär, teilstationär oder ambulant durchgeführt werden.

Rehabilitation

Ziel der Rehabilitation ist es, die akuten Auswirkungen der Behandlung zu bessern, die körperliche Leistungsfähigkeit soweit wie möglich wiederherzustellen und Langzeitfolgen vorzubeugen. Zusätzlich sollen die Patienten auch Hilfestellungen bei der Erkrankungsverarbeitung erhalten.

Die Probleme nach einer Krebsoperation sind sehr unterschiedlich und vielfältig, so dass zu Beginn eines Reha-Verfahrens in einem Gespräch zwischen Patient und Arzt die eigenen Reha-Ziele festgelegt werden sollten.

SprechblasenExperten-Statement: »Patienten aktiver einbinden«

Was passiert in der Rehabilitation

Mögliche Rehabilitationsmaßnahmen nach einer Bauchspeicheldrüsenkrebserkrankung sind beispielsweise:

  • Krankengymnastik
  • Massagen
  • Entspannungsübungen
  • Einzel- und Gruppengespräche
  • eine umfassende Ernährungsberatung

Anschlussheilbehandlung

Empfehlenswert ist es, unmittelbar oder kurz nach der akuten Behandlung im Krankenhaus eine so genannte Anschlussheilbehandlung wahrzunehmen, in der Regel verbunden mit einem drei- bis vierwöchigen Aufenthalt in einer speziellen Rehabilitationsklinik. Daneben gibt es so genannte Nach- bzw. Festigungskuren, die später, d.h. nicht im direkten Anschluss an die akute Behandlung, durchgeführt werden.

Leistungsträger für die Rehabilitationsmaßnahmen sind bei gesetzlich Versicherten die Krankenkasse oder die Rentenversicherung, bei privat Versicherten gilt der jeweilige Antrag. Sprechen Sie mit ihrem zuständigen Klinikarzt oder mit Ihrem Hausarzt. Diese werden alles Notwendige für Sie einleiten und Sie bei der Wahl der passenden Klinik oder anderer Rehabilitationsmaßnahmen unterstützen.