Was sagt die Expertin?

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»Bessere Akzeptanz gegenüber psychologischer Hilfe«

Dr. Andrea Petermann-Meyer
Niedergelassene Ärztin, Aachen

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Umgang mit der Erkrankung

Bild von älterem Ehepaar

Die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs trifft die meisten Betroffenen und deren Angehörige sehr plötzlich und unvorbereitet und löst zunächst einen großen Schock aus. Betroffene fühlen sich von Ängsten und Ohnmacht überwältigt.

Wenn Bauchspeicheldrüsenkrebs nicht mehr heilbar ist, stellen sich Fragen wie „Muss ich bald sterben?“ oder „Wie wird sich mein Leben verändern?“. Schnell werden Bilder von Leid und Schmerzen hervorgerufen. Eine Tumorerkrankung stellt in den meisten Fällen eine Lebenskrise dar, deren Bewältigung psychische Schwerstarbeit bedeutet. Geben Sie sich Zeit, um die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs zu verarbeiten.

Auf den folgenden Unterseiten finden Betroffene und Angehörige Ratschläge, die bei der Bewältigung von Ängsten helfen können.

In dem Videobeitrag „Konfrontation & Assoziation“ diskutiert Dagmar Berghoff mit der Ärztin und Psychoonkologin Dr. med. Andrea Petermann-Meyer und dem Medizinethiker Prof. Dr. phil. Jan P. Beckmann, wie die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs das Leben der Betroffenen beeinflusst. Kurze Filmeinspieler, die den Umgang eines Familienvaters mit der lebensbedrohlichen Erkrankung skizzieren, ergänzen die Diskussionsrunde.